• Manu

Ab aufs Land!

Ich packe meinen Koffer und … lasse zurück: Großstadtstress und Alltagssorgen. Dafür wandern bequeme Kleidung, Vorfreude und Neugier ins Gepäck. Vor mir liegt eine kleine Auszeit: Yoga, Meditation, Seelenfutter. Ich kann es kaum erwarten. Heute geht es für mich raus aus der Stadt und ab aufs Land – Yoga Retreat, ich komme!

Yoga, Retreat, Sonne, Feld, Landleben
Yoga Retreat auf dem Land

Bye-bye, Big City!


Lange Zeit sah ich mich als Großstadtpflanze. Es ist ja auch praktisch, in der Stadt zu leben. Alles, was ich brauche, ist in meiner unmittelbaren Umgebung, ein Auto überflüssig. Kultur, Freizeit, Gesellschaft, Geschäfte, Jobs … was will ich mehr?


Jede Menge will ich mehr! Und von vielen Dingen will ich immer weniger! Wonach ich mich immer häufiger sehne: Ruhe, Natur, den Blick in die Weite schweifen lassen, Naturgeräusche, frische Luft, die Gerüche von Gräsern, Bäumen, dem Meer oder einem See. Ich habe all das schon immer genossen und geschätzt. Inzwischen wächst es sich aber zu einer Sehnsucht aus, die immer öfter gestillt werden will. Und der gebe ich nach. :-) Deshalb heißt es mal wieder für ein Wochenende: Bye-bye, Big City!


Yoga Retreat auf dem Land


Das Kontrastprogramm könnte nicht größer sein. Nach gut einer Stunde mit der Bahn komme ich an. Mein Ziel: Das Naturhaus Schorfheide (IG @naturhausschorfheide) in Klandorf – einem 200-Seelen-Dorf 50 Kilometer nördlich von Berlin. Ich war vor einem Jahr schon einmal hier und hatte eine wundervolle Zeit. Meine Freude ist groß – auf den Ort und auf das Wiedersehen mit Eugenia und Franka.

Naturhaus Schorfheide mit Terrasse und Garten

Ich laufe das kurze Stück vom Zug zum Haus. Von weitem sehe ich schon Eugenia, die Gastgeberin und Yogalehrerin (IG @ninihooge). Wir umarmen uns herzlich und gehen ins Haus. Dort treffe ich auf Franka und auch wir umarmen uns fest. Franka wird als Köchin köstliche vegane Gerichte zaubern (IG @frankavegan). Ich bin glücklich, wieder hier sein zu dürfen Ich treffe auf die anderen Gäste und habe gleich ein gutes Gefühl. Ich liebe neue Begegnungen und freue mich auf die Gespräche. Eines haben wir schon mal gemeinsam: Wir sind gut gelaunt und vorfreudig auf zwei erholsame und bewegte Tage mit Yoga, Mediation und veganen Leckereien. Und on top gibt es für uns schönstes Sommerwetter, das zum Verweilen im Garten einlädt. Schon nach kurzer Zeit fühle ich mich ruhig und ausgeglichen. Was will ich mehr?

Von Sonnengruß bis Abendsonne

Am Morgen werde ich früh wach. Was soll ich sagen …ich bin nun mal ein früher Vogel. Ich schlüpfe in eine kurze Hose und ein Shirt, schnappe mir mein Buch und laufe barfuß nach unten. Ich mache mir einen Tee und setze mich in den Garten. Die Bank steht mit Blick zur Sonne. Für eine Weile schließe ich meine Augen, spüre die Wärme auf meiner Haut, es geht ein leichter Wind, die Vögel zwitschern und sonst … nichts. Ein perfekter Start in den Tag.

Yogamatte mit Journal im Garten

Die erste Yoga-Einheit steht an. Ich bewege meinen Körper sanft, mobilisiere jeden Muskel, die Gelenke, die Faszien, und fühle mich wach und geschmeidig. Ich liebe dieses Gefühl. Wir beenden die Praxis mit einer Meditation. Es gelingt mir noch immer eher selten, mich zu fokussieren. Zu viel schwirrt in meinem Kopf umher und meldet sich mal laut mal leise. Die Augen geschlossen, Stille um mich herum, nur ich und der Moment – das wühlt mich manchmal ganz schön auf. Aber das ist okay. Ich habe gelernt, das so anzunehmen. Über das Wochenende leitet uns Eugenia in verschiedenen Meditationstechniken an und ich lass mich neugierig darauf ein. Wie so oft im Leben gilt auch hier: Üben. Üben. Üben.

Sonnenuntergang auf dem Feld

Neben wunderbaren Yoga- und Meditationseinheiten habe ich viel Zeit, um einfach zu sein. Ich lege mich auf die Terrasse in den Schatten, blicke in den Himmel und beobachte das Wolkenspiel. In der Ferne höre ich Kinder spielen, auf der Koppel nebenan wiehern die Pferde, ich denke weder an gestern noch an morgen.


Am Abend schlendern wir durch das Dorf. Die Dorfstraße führt von Ortseingang zu Ortsausgang: vorbei an den Pferden, zwei Eseln, der kleinen Dorfkirche, der Feuerwehr, dem Theatersaal und wieder zurück.


Die Sonne geht langsam unter und taucht die Umgebung in ein warmes Licht. Ich bin glücklich, zufrieden und unbeschwert.

Tierischer Besuch …

Dreifarbige Katze ist Glückskatze

Und auch Nachbars Katze genießt das Landleben – am liebsten im Garten vom Naturhaus. Ihrem dreifarbigen Fell nach ist sie eine Glückskatze und das bringt ihr den Namen Lucky ein. Glück bringt sie aber nicht jedem. Fritzi, Frankas Airedale, muss leider zurückstecken und Luckys dreiste Provokationen aus sicherer Entfernung ertragen. Er kommentiert sie lautstark. Wenn er könnte, wie er wollte … Ein Happy End wird es zwischen den beiden wohl nicht geben. Schade eigentlich. Sie würden so gut zusammenpassen.

… und vegane Leckerbissen


Im Haus gibt es eine offene Küche. Und so duftet es überall lecker, sobald Franka sich ans Werk macht. Sie stellt viele verschiedene Komponenten kreativ zusammen und verwöhnt unsere Gaumen mit frischen Salaten, leckerem Curry, überbackenen Kartoffeln und himmlischen Nachspeisen. Viele Zutaten kommen frisch geerntet aus ihrem eigenen Garten. In jedem Gericht schmecke und spüre ich ihre Liebe zum Kochen.

Veganes Seelenfutter ist lecker

Bei schönstem Wetter nehmen wir alle Mahlzeiten im Garten ein. Im Freien schmeckt es doch immer noch am besten, oder? Wir sitzen jedes Mal lange zusammen, tauschen uns aus, lachen und genießen.

Kleine Inseln schaffen Ruhe

Ich mache Yoga im Garten

In der Natur sein, den Körper bewegen, gesund und bewusst essen – ein Wochenende in einem Yoga Retreat oder jeden Tag ein kleines bisschen daheim. Der perfekte Dreiklang aus Bewegung, Regeneration und Ernährung bekommt nun noch mehr Raum in meinem Leben.


Das bin ich mir wert und DAS will ich mehr!


No more words needed.

 

Eine kleine Insel der Ruhe findest du auch im SeelenSport®: nach einem Trauerfall, wenn dir dein Alltag über den Kopf wächst, wenn du dir mehr Zeit für dich nehmen möchtest.


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